1945 geboren in Bad Peterstal / Schwarzwald, lebt in Berlin.

1964 -1966 Studium: Regie und Schauspiel am Max - Reinhardt Seminar, Wien. Philosophie und Kunstgeschichte Universität Köln und Wien

1966 Regieassistenz bei: DIE ERMITTLUNG von Peter Weiss / Warschau.

1966 -1980 Schauspieler, Übersetzer, Regisseur. Co-regie mit Eugène Ionesco: JACQUES OU LA SOUMISSION und LA CANTATRICE CHAUVE
Mehr als 60 INSZENIERUNGEN an deutschsprachigen Stadt- und Staatstheatern. u.a. Kammerspiele München, Schauspiel Frankfurt, Düsseldorfer Schauspielhaus, Zürich Neumarkt Theater, Deutsches Theater Göttingen, Badisches Theater Karlsruhe;.

ÜBERSETZUNGEN aus dem Französischen, Englischen, Spanischen, Russischen, Polnischen.

SCHAUSPIELER verschiedene Hauptrollen im Theater und Fernsehen.- u.a. Jerry O'Cary in PINKVILLE von George Tabori.

1976 -1978 THEATERLEITER Direktor Schauspiel Kiel – neben dem Schauspiel Frankfurt das Theater mit dem Versuch institutionalisierter Mitbestimmung

1980 – 2000 AUSLANDSINSZENIERUNGEN in fünf verschiedenen Landessprachen: u.a.

  • Holland, Amsterdam - Stadsschouwburg: UA: QUAI OUEST von Bernard-Marie Koltès.
  • Portugal, Porto: LEONCE UND LENA – Preis für die Aufführung des Jahres.
  • Portugal, Lissabon: Teatro da Cornucopia: PEA: DER PARK von Botho Strauß.
  • Chile, Santiago, Conception, Lota, Puerto Montt. UA: BALADA DE LOS CONDENADOS A SONAR von Juan Radrigan.
  • Namibia, Windhoek, UA MATUTURA, Theaterprojekt und Kulturfest im Rahmen der Unabhängigkeitsfeiern von Namibia
  • FILM MATUTURA – DA, WO ICH BIN Dokumentation der Unabhängigkeit von Namibia und des Theaterprojekts MATUTURA, engl. + dt. Fassung
  • ARD – MATUTURA dt. Fassung gesendet in den dritten Programmen der ARD
  • Portugal, Lissabon, Teatro da Cornucopia, PEA: DAS SPIEL VOM FRAGEN von Peter Handke. Inszenierung für das Festival „Lissabon Kulturhauptstadt Europas 94“.
  • Canada, Québec, Montréal: Monument National, UA der Fassung für Montréal,
    DER UNTERGANG DER TITANIC von Hans Magnus Enzensberger

1987 -1992 Universität München. DOZENT FÜR DIE AUSBILDUNG VON REGISSEUREN. Technische Restrukturierung des Universitätstheaters und 33 Eigenproduktionen

1994 AUTOR: Buchveröffentlichung: DIE SALONS DER SOZIALISTEN – Kulturhäuser in der DDR.

1998 Weimar 99, Kulturstadt Europas
Inszenierung UND SCHWIMME ICH WEITER. – ein Spiel mit der Kälte –

1998 -2000 EUROPA, AFRIKA, LATEINAMERIKA
THEATERPROJEKT ÜBER 500 JAHRE KOLONIALGESCHICHTE
auf der gleichen Sprachebene in den portugiesisch - sprachigen Ländern, ein Theaterprojekt der Cena Lusofona mit Portugal/ Coimbra und Braga, Angola, Mocambique, Cabo Verde, Sao Tomé e Principe, Guinea Bissau, Brasilien/ Sao Paulo und Salvador da Bahia

1998/1999 1. Phase VIAGEM AO CENTRO DO CIRCULO – Reise in den Mittelpunkt des Kreises. Spezielle Workshops in sieben Ländern portugiesischer Sprache zur Auseinandersetzung mit den Fundamenten und Brüchen der beteiligten Kulturen. Auswahl einer internationalen Theatertruppe aus drei Kontinenten für „Quem come Quem“/ „Wer frisst Wen“.

1999 Brasilien / Sao Paulo/ Inszenierung „A Flor e o Concreto“ mit der im Zusammenhang mit dem Projekt „Viagem ao Centro do Circulo“ aufgebauten, unabhängigen Theatergruppe
„LUZES NA CIDADE“.

2000 2. Phase EUROPA, AFRIKA, SÜDAMERIKA: 500 JAHRE KOLONIALGESCHICHTE THEATERPROJEKT „QUEM COME QUEM“ - „WER FRISST WEN“
Zusammenfassung des Projekts „A Viagem ao Centro do Circulo“. Entwicklung des Stücktextes und der Aufführung von „QUEM COME QUEM“ mit 14 Schauspielern, Musikern, Tänzern aus den sieben Ländern portugiesischer Sprache in drei Kontinenten –

2000 - Juni Portugal/Coimbra. Premiere von „QUEM COME QUEM“
Aufführungen auf verschiedenen Festivals in Portugal.

2000 – 2001 UNION DER FESTEN HAND – Zwischen industrieller Revolution und Globalisierung. Vorbereitung der UA und Dramatisierung des Romans von Erik Reger in ehemaligen Industrieanlagen der BRD, Denkmälern der Industriegeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts.

2001 Berlin / Universität der Künste – WER FRISST WEN –
Tag der Lusophonie am 17. November mit den Botschaften der sieben portugiesisch – sprachigen Länder.

2002 – 2003 Berlin / Goslar / Göttelborn / Essen UNION DER FESTEN HAND - Theaterproduktion zu den Konflikten der Wirtschaftsgeschichte an vier ehemaligen Industriestandorten der Schwerindustrie zwischen Kohle, Erz und Stahl:
Reichsbahn-Ausbesserungswerk RAW Berlin, Verbundbergwerk Göttelborn/Saarland; „Weltkulturerbe Rammelsberg/ Goslar, Weltkulturerbe Zollverein/ Essen. 40 Aufführungen zwischen Mai und August 2003, begleitet von 20 zusätzlichen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung/BpB.

2004-2005 Polen /Warschau / Berlin Vorbereitung deutsch- polnischer/ polnisch-deutscher Projekte Gründung von „BRÜCKEN IM FLUSS“ g. e. V. Berlin und der polnischen Stiftung
„Fundacja MOSTY NA RZECE“ /Warschau.

2005 Warschau / Berlin Vorarbeiten zu „VIRTUELLE BRÜCKE IN DER WEICHSEL“
deutsche und polnische Künstler zwischen Erinnerung, Gegenwart und Zukunft
an der Golden Kreuz Brücke über die Weichsel /Swiętokrzyski, dort wo der WARSCHAUER AUFSTAND begann: zwischen Warschau / Powisle und Warschau / Praga
ÜBERSCHREITUNG DES FLUSSES, DER GRENZE ZWISCHEN LEBEN UND TOD

2006 Polen/Warschau „VIRTUELLE BRÜCKE IN DER WEICHSEL“- Erinnerung an den Warschauer Aufstand:

17. Mai – 4. Juni Licht – und Toninstallation über die Weichsel unter der Golden Kreuz Brücke/
Brücke Swiętokrzyski mit Hans Peter Kuhn

3. – 4. Juni „VIRTUELLE BRÜCKE IN DER WEICHSEL“ Erinnerung an den Warschauer Aufstand: 13 Stunden Überquerung des Flusses mit 5.000 Zuschauern: Ausstellung Warschau-Berlin über die Brücke Swiętokrzyski/ poln.deutsch. Jazz-Konzerte mit Leszek Mozdzer /poln.-deutsch. DJ’s / Film / Video / /Installationen auf beiden Ufern der Weichsel und Bühnen im Fluss - Von brennenden Büchern zum poln.-deutsch. Tango im Fluss und der BRÜCKE DER BRENNENDEN SCHIFFE.

2007 Vorarbeiten zu WEGE DURCH EUROPA/ PATHWAY ACROSS EUROPE
Europe between peregrination and migration/ Pilgerweg Europa/ Ein Projekt über Identitäten

2007 OLHARES CRUZADOS – SICH KREUZENDE BLICKE
Foto- und Ausstellungsprojekt Sao Paulo – Berlin
Die Berlinerin Sibylle Bergemann fotografiert Sao Paulo
Der Paulistaner Cristiano Mascaro fotografiert Berlin
Nach Ausstellungen in der Pinakothek Sao Paulo und in verschiedenen lateinamerikanischen Städten die erste Ausstellung in Europa in der Brasilianischen Botschaft in Berlin.

2007/2008 100 Jahre Karl Heinz Stroux
Der Regisseur und Theaterleiter Karl Heinz Stroux als Spiegel des Jahrhunderts von 1928 bis 1985 – Festveranstaltung im Düsseldorfer Schauspielhaus am 24.02.2008 mit Walter Schmiedinger, Peter Franke, Eva Böttcher, Wolfi Reinbacher, Marianne Hoika, Johanna Liebeneiner und Erwin Axer

2008 Verleihung des „Kavalierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen“

2009 29. Mai Bebelplatz Berlin „und dann…die Rechtfertigung der Gewalt“
1. Teil der deutsch polnischen Triolgie

2009 6. September DHM/ Schlüterhof „Sehnsucht leben ein Ausnahmezustand“
2. Teil der deutsch polnischen Trilogie im Deutschen Historischen Museum /Schlüterhof
als Finissage der Ausstellung: „Deutsche und Polen/ Abgründe und Hoffnungen“

2009 2. Oktober „Zukunft ohne Grenzen / Zukunft oihne Kriege“ Radialsystem V, Berlin
3. Teil der deutsch-polnischen Trilogie „und dann…die Rechtfertigung der Gewalt“

2010 „Das wahre Ende des Krieges liegt vor seinem Anfang“
Zweisprachiges Buch zur Trilogie. Fünf poln. und fünf deutsche Autoren schreiben über „die Rechtfertigung der Gewalt“: von den Wunden und Gespenstern des Zweiten Weltkriegs, bis zum Völkermord in Ruanda, neuen Konflikten an den Grenzen Europas und der Brutalität in der zwischenmenschlichen Normalität.
Präsentation gemeinsam mit Konzerten der mitwirkenden Künstler beider Länder und dem Film über die Trilogie: „und dann…die Rechtfertigung der Gewalt“
Präsentation Warschau am 02. August 2010 im Museum des Warschauer Aufstands
Präsentation Berlin im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals ILB am 21. September im Haus der Kulturen der Welt